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Heldendenkmal



Heldendenkmal

In den Nachkriegsjahren hat die Gemeindeleitung entschlossen, in Gedenken an die im I. Weltkrieg gefallenen Söhne, die ihr Leben an der russischen oder an der italienischen Front verloren haben, ein Denkmal zu errichten. Ihre Namen wurden in den Stein eingraviert, damit die Erinnerung für die nachfolgenden Generationen lebendig gehalten wird.

Die Gedenksäule wurde im September 1928 feierlich eingeweiht. Leider ist die Geschichte des Denkmals damit nicht beendet worden, denn es kam zum zweiten Weltbrand. Die ungarischen Soldaten wurden diesmal zum Donknie befohlen, unzählige von ihnen sind auf dem Gebiet der heutigen Ukraine und Russland gefallen und dort begraben worden. Mehrere gaben schon auf ungarischem Boden ihr Leben. Auch ihr Name wurde auf der Säule des Heldendenkmals festgehalten: auf seiner hinteren Seite ist das Namensverzeichnis der zwischen 1939 und 1945 im Frontdienst Gefallenen aus Szőlös zu lesen.

Herr Mihály Jeney entschied sich im Frühling 2014, die beiden Kriegsdenkmäler und ihre Umgebung auf eigene Kosten vollkommen erneuern zu lassen. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurden die Gedenksäule und der Steinzaun neu geschliffen, die Buchstaben neu bemalt. Um den Zustand 1928 wiederherzurichten, wurden ein schmiedeeiserner Zaun und ein Kerzenständer aus Gusseisen gefertigt, und abschließend die Umgebung mit Blumenbeeten verschönert.

Am 29. Juni 2014, dem Festtag der Apostel St. Peter und Paul, nach der heiligen Messe wurde das erneuerte Heldendenkmal von Vértesszőlős feierlich eingeweiht und gesegnet.


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